Sakrament der Weihe
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Das Sakrament der
Weihe entfaltet sich in drei Stufen: Diakonen-, Priester- und
Bischofsweihe. Es wird vom Bischof gespendet. Gott ruft Menschen
aus den Gemeinden für den Dienst in den Gemeinden zum Aufbau des Leibes
Christi, des Reiches Gottes.
Das äußere
Zeichen bei der Weihe ist die Handauflegung durch den Bischof und das
Gebet.
„Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu
Menschenfischern machen.“ (Markus
1,17)
So hat Jesus seine
Apostel und Jünger berufen. So ruft er auch heute.
Dies geschieht durch ein Wort der Bibel, das trifft;
durch das Wort eines Menschen;
durch eine Begegnung;
durch
ein Ereignis im Leben, das den Menschen trifft;
durch eine tiefe Sehnsucht im Herzen eines Menschen. |
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Ein Lied sagt es so: „Und alles begann
mit der Sehnsucht, mit der Sehnsucht nach einem neuen Sinn. Mit der Sehnsucht
das Bessere und Größere zu tun, dann was bisher war, das reicht nicht mehr hin.“
(Sr. Angelucia)
Diakonenweihe
Ständige Diakone:
Der Bischof
weiht Männer, die Gott gerufen hat, die sich in Familie und Beruf bewährt haben,
zu Diakonen. Ihr Dienst ist die Verkündigung, der liturgische Dienst und der
Bruderdienst.
Die Weihe der ständigen Diakone findet in der Regel am Christkönigssonntag
(Sonntag vor dem 1. Advent) statt.
Diakone auf dem Weg zum Priester:
Diese Weihe
findet in der Regel am 3. Adventssonntag in Freiburg i. Br. statt.
Nach ihrer Weihe üben die Diakone ein Jahr lang ihr Amt in einer Pfarrgemeinde
unserer Diözese Freiburg aus. Danach bereiten sie sich im Priesterseminar
Collegium Borromaeum in Freiburg auf die Priesterweihe vor.
Priesterweihe
Die Priesterweihe erteilt
der Bischof in der Regel an einem Sonn- oder Feiertag (nachmittags) im Monat Mai
in der Bischofskirche, im Münster Unserer Lieben Frau zu Freiburg i.Br.
Ca. 5 Jahre wirken die Neugeweihten unter einem Pfarrer in einer Pfarrei oder
einer Seelsorgeeinheit unserer Erzdiözese (1088 Pfarreien, die in über 300
Seelsorgeeinheiten zusammengefasst sind.)
Danach werden sie vom Bischof zum verantwortlichen Leiter einer Pfarrei oder
Seelsorgeeinheit bestellt.
Bischofsweihe
Die Diözese wird von einem
Bischof geleitet. Die Erzdiözese Freiburg ist mit 2,09 Millionen Katholiken
zahlenmäßig die zweitgrößte Diözese in Deutschland.
Der Bischof wird vom Domkapitel (Domkapitulare sind Priester, die zusammen mit
dem Bischof die Verantwortung für die Diözese tragen) gewählt. Der Papst ernennt
den gewählten Bischof. Der Bischof unserer
Erzdiözese heißt Dr. Robert Zollitsch, geb. 1938;
Er wurde am 20.07.2003 zum Bischof geweiht.
Wegen der Größe der
Erzdiözese Freiburg hat er 3 Hilfsbischöfe (Weihbischöfe), die ihn in seiner
Hirtenaufgabe unterstützen:
-
Prof. Dr. Paul Wehrle, Jahrgang 1940, Bischof seit 05.07.1981.
-
Rainer Klug, Jahrgang 1938; Bischof seit 29.06.2000.
-
Dr. Bernd Uhl, Jahrgang 1946, Bischof seit 01.05.2001.
Das äußere Zeichen bei der Weihe ist die Handauflegung durch den Bischof
und das Gebet.
„Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.“
(Markus 1,17)
So hat Jesus seine Apostel und Jünger berufen. So ruft er auch heute. Dies
geschieht durch ein Wort der Bibel, das trifft; durch das Wort eines Menschen;
durch eine Begegnung; ein Ereignis im Leben, das den Menschen trifft; durch eine
tiefe Sehnsucht im Herzen eines Menschen. Ein Lied sagt es so: „Und alles begann
mit der Sehnsucht, mit der Sehnsucht nach einem neuen Sinn. Mit der Sehnsucht
das Bessere und Größere zu tun, dann was bisher war, das reicht nicht mehr hin.“
(Sr. Angelucia)
Jesus hat im Blick auf den Ruf in die Nachfolge gesagt:
„Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn
der Ernte, Arbeiter in seine Ernte auszusenden.“ (Matthäus 9,37)
Gebetstag um geistliche Berufe
In unserer Zeit lassen
sich weniger Männer vom Herrn rufen. Ein gravierender Priestermangel ist die
Folge. In den Gemeinden unserer Seelsorgeeinheit wollen wir die Bitte Jesu ernst
nehmen und intensiv um geistliche und kirchliche Berufe beten.
In jeden Monat ist ein Gebetstag um geistliche Berufe.
in Hüffenhardt beten wir am Montag vor dem 1. Freitag „um
geistliche Berufe;
in Siegelsbach am Dienstag vor dem 1. Freitag im Monat;
in Heinsheim am Donnerstag vor dem 1. Freitag im Monat.
In Bad Rappenau greifen wir am Herz-Jesu-Freitag (immer der 1.
Freitag im Monat) dieses Anliegen im Herz-Jesu-Amt auf.
Wir bitten Sie, auch in Ihren persönlichen Gebeten in diesem Anliegen um
Priester- und Ordensberufe, um kirchliche Berufe zu beten. Wir laden Sie ein, mit uns am Gebetstag um geistliche Berufe in
Hüffenhardt, Siegelsbach, Heinsheim und
in Bad Rappenau zu beten.
Jesus sagt:
„Alles, was
zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen
Vater erhalten (Matthäus 18,19)
In diesem Anliegen hat
Alt-Erzbischof Dr. Oskar Saier seinen Fastenhirtenbrief 2002 geschrieben:
„Es macht mir allerdings große Sorge, dass die Zahl derer, die einen solchen
geistlichen und kirchlichen Beruf ergreifen, immer geringer wird. Es fehlt an
Menschen, die bereit sind, sich ganz in den Dienst des Evangeliums zu stellen.
Es fehlt an Säleuten, welche die Saat des Wortes Gottes auf den Acker unserer
Zeit tragen.
Gewiss: Vieles
lenkt von diesem Ruf und der daraufhin notwendigen Entscheidung ab. Das Milieu
ist meist ungünstig. Doch wir selbst müssen uns auch kritisch fragen: Was sagen
wir jungen Menschen, die sich mit dem Gedanken tragen, Priester zu werden, sich
einer Ordensgemeinschaft anzuschließen oder einen der kirchlichen Berufe zu
ergreifen? Sagen wir: Das ist in der heutigen Zeit zu riskant! Lass das sein!
Oder sagen wir: Mach das! Du hast das Zeug dazu!
Wir alle tragen Mitverantwortung für die Berufung zum geistlichen und
kirchlichen Dienst. Das beginnt damit, dass wir Gott, dem Herrn von Aussaat und
Ernte, unsere Sorge und Not um geistliche und kirchliche Berufe vortragen und
ihn inständig bitten, „dass er Arbeiter für seine Ernte aussende“. Es gibt zu
denken: Trotz vieler anderer Anliegen und Nöte hat Jesus gerade zum Bitten um
geistliche Berufe aufgerufen. .......
Bitten wir Gott, dass er Menschen die
Kraft gibt, seinen Ruf zu hören, ihm großherzig zu gehorchen und mutig den Weg
zu gehen. Ich bitte auch die Kranken, die das Haus nicht mehr verlassen können,
um ihr Gebet in diesem Anliegen.“ |