Seelsorgeeinheit Bad Rappenau

mit den katholischen Pfarrgemeinden
Herz Jesu Bad Rappenau - St.Johannes B. Heinsheim - St.Georg Siegelsbach

 
 
 
   

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Letzte Aktualisierung
am:
17.04.2010

Sakrament der Weihe

Das Sakrament der Weihe entfaltet sich in drei Stufen: Diakonen-, Priester- und Bischofsweihe. Es wird vom Bischof gespendet. Gott ruft Menschen aus den Gemeinden für den Dienst in den Gemeinden zum Aufbau des Leibes Christi, des Reiches Gottes.

Das äußere Zeichen bei der Weihe ist die Handauflegung durch den Bischof und das Gebet.
Kommt  her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.“ (Markus 1,17)

So hat Jesus seine Apostel und Jünger berufen. So ruft er auch heute.
Dies geschieht durch ein Wort der Bibel, das trifft; durch das Wort eines Menschen; durch eine Begegnung;
durch ein Ereignis im Leben, das den Menschen trifft; durch eine tiefe Sehnsucht im Herzen eines Menschen.

Ein Lied sagt es so: „Und alles begann mit der Sehnsucht, mit der Sehnsucht nach einem neuen Sinn. Mit der Sehnsucht das Bessere und Größere zu tun, dann was bisher war, das reicht nicht mehr hin.“ (Sr. Angelucia)

Diakonenweihe

Ständige Diakone:

Der Bischof weiht Männer, die Gott gerufen hat, die sich in Familie und Beruf bewährt haben, zu Diakonen. Ihr Dienst ist die Verkündigung, der liturgische Dienst und der Bruderdienst. Die Weihe der ständigen Diakone findet in der Regel am Christkönigssonntag (Sonntag vor dem 1. Advent) statt.

Diakone auf dem Weg zum Priester:

Diese Weihe findet in der Regel am 3. Adventssonntag in Freiburg i. Br. statt. Nach ihrer Weihe üben die Diakone ein Jahr lang ihr Amt in einer Pfarrgemeinde unserer Diözese Freiburg aus. Danach bereiten sie sich im Priesterseminar Collegium Borromaeum in Freiburg auf die Priesterweihe vor.

Priesterweihe

Die Priesterweihe erteilt der Bischof in der Regel an einem Sonn- oder Feiertag (nachmittags) im Monat Mai in der Bischofskirche, im Münster Unserer Lieben Frau zu Freiburg i.Br.

Ca. 5 Jahre wirken die Neugeweihten unter einem Pfarrer in einer Pfarrei oder einer Seelsorgeeinheit unserer Erzdiözese (1088 Pfarreien, die in über 300 Seelsorgeeinheiten zusammengefasst sind.) Danach werden sie vom Bischof zum verantwortlichen Leiter einer Pfarrei oder Seelsorgeeinheit bestellt.

Bischofsweihe

Die Diözese wird von einem Bischof geleitet. Die Erzdiözese Freiburg ist mit 2,09 Millionen Katholiken zahlenmäßig die zweitgrößte Diözese in Deutschland. Der Bischof wird vom Domkapitel (Domkapitulare sind Priester, die zusammen mit dem Bischof die Verantwortung für die Diözese tragen) gewählt. Der Papst ernennt den gewählten Bischof. Der Bischof unserer Erzdiözese heißt Dr. Robert Zollitsch, geb. 1938; Er wurde am 20.07.2003 zum Bischof geweiht.

Wegen der Größe der Erzdiözese Freiburg hat er 3 Hilfsbischöfe (Weihbischöfe), die ihn in seiner Hirtenaufgabe unterstützen:

  • Prof. Dr. Paul Wehrle, Jahrgang 1940, Bischof seit 05.07.1981.

  • Rainer Klug, Jahrgang 1938; Bischof seit 29.06.2000.

  • Dr. Bernd Uhl, Jahrgang 1946, Bischof seit 01.05.2001.

Das äußere Zeichen bei der Weihe ist die Handauflegung durch den Bischof und das Gebet.

„Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.“ (Markus 1,17)
So hat Jesus seine Apostel und Jünger berufen. So ruft er auch heute. Dies geschieht durch ein Wort der Bibel, das trifft; durch das Wort eines Menschen; durch eine Begegnung; ein Ereignis im Leben, das den Menschen trifft; durch eine tiefe Sehnsucht im Herzen eines Menschen. Ein Lied sagt es so: „Und alles begann mit der Sehnsucht, mit der Sehnsucht nach einem neuen Sinn. Mit der Sehnsucht das Bessere und Größere zu tun, dann was bisher war, das reicht nicht mehr hin.“ (Sr. Angelucia)

Jesus hat im Blick auf den Ruf in die Nachfolge gesagt:
Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter in seine Ernte auszusenden.“ (Matthäus 9,37)

Gebetstag um geistliche Berufe

In unserer Zeit lassen sich weniger Männer vom Herrn rufen. Ein gravierender Priestermangel ist die Folge. In den Gemeinden unserer Seelsorgeeinheit wollen wir die Bitte Jesu ernst nehmen und intensiv um geistliche und kirchliche Berufe beten.

In jeden Monat ist ein Gebetstag um geistliche Berufe.
in Hüffenhardt
beten wir am Montag vor dem 1. Freitag „um geistliche Berufe;
in Siegelsbach am Dienstag vor dem 1. Freitag im Monat;
in Heinsheim am Donnerstag vor dem 1. Freitag im Monat.
In Bad Rappenau greifen wir am Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat) dieses Anliegen im Herz-Jesu-Amt auf.

Wir bitten Sie, auch in Ihren persönlichen Gebeten in diesem Anliegen um Priester- und Ordensberufe, um kirchliche Berufe zu beten. Wir laden Sie ein, mit uns am Gebetstag um geistliche Berufe in Hüffenhardt, Siegelsbach, Heinsheim und  in Bad Rappenau zu beten. Jesus sagt: „Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten (Matthäus 18,19)

In diesem Anliegen hat Alt-Erzbischof Dr. Oskar Saier seinen Fastenhirtenbrief 2002 geschrieben:
Es macht mir allerdings große Sorge, dass die Zahl derer, die einen solchen geistlichen und kirchlichen Beruf ergreifen, immer geringer wird. Es fehlt an Menschen, die bereit sind, sich ganz in den Dienst des Evangeliums zu stellen. Es fehlt an Säleuten, welche die Saat des Wortes Gottes auf den Acker unserer Zeit tragen.
Gewiss: Vieles lenkt von diesem Ruf und der daraufhin notwendigen Entscheidung ab. Das Milieu ist meist ungünstig. Doch wir selbst müssen uns auch kritisch fragen: Was sagen wir jungen Menschen, die sich mit dem Gedanken tragen, Priester zu werden, sich einer Ordensgemeinschaft anzuschließen oder einen der kirchlichen Berufe zu ergreifen? Sagen wir: Das ist in der heutigen Zeit zu riskant! Lass das sein! Oder sagen wir: Mach das! Du hast das Zeug dazu! Wir alle tragen Mitverantwortung für die Berufung zum geistlichen und kirchlichen Dienst. Das beginnt damit, dass wir Gott, dem Herrn von Aussaat und Ernte, unsere Sorge und Not um geistliche und kirchliche Berufe vortragen und ihn inständig bitten, „dass er Arbeiter für seine Ernte aussende“. Es gibt zu denken: Trotz vieler anderer Anliegen und Nöte hat Jesus gerade zum Bitten um geistliche Berufe aufgerufen. .......
Bitten wir Gott, dass er Menschen die Kraft gibt, seinen Ruf zu hören, ihm großherzig zu gehorchen und mutig den Weg zu gehen. Ich bitte auch die Kranken, die das Haus nicht mehr verlassen können, um ihr Gebet in diesem Anliegen.

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