Seelsorgeeinheit Bad Rappenau

mit den katholischen Pfarrgemeinden
Herz Jesu Bad Rappenau - St.Johannes B. Heinsheim - St.Georg Siegelsbach

 
 
 
   

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Letzte Aktualisierung
am:
17.04.2010

Pfarrer Wolfgang Gätschenberger

Seit 14.09.2003 bin ich Pfarrer in Bad Rappenau und Heinsheim. Ich möchte mich Ihnen hier vorstellen:
Ich heiße Wolfgang Gätschenberger. Geboren 1949 in Katzental/Neckar-Odenwald-Kreis (Mosbach). Aufgewachsen bin ich auf dem Bauernhof. Mit 14 Jahren hat mich Gott durch meinen Heimatpfarrer mit dem Gleichnis von den Talenten konfrontiert: Matthäus 25,1-30. Vergrabe ich mein Talent? Bin ich zum Priester berufen? Ich konnte diesen Ruf nicht annehmen. Ich lief Gott davon wie der Prophet Jona. Er war drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches. Ich über drei Jahre. Dann konnte ich mich auf den Ruf Gottes einlassen.

Ich trat im September 1968 ins Spätberufenenseminar St. Pirmin in Sasbach ein. Nach 4 Jahren machte ich am altsprachlichen Aufbaugymnasium das Abitur.
Von 1972 – 1977 Studium in Freiburg und München. 1977/1978 Gemeindejahr in Mannheim, Pfarrei Heilig-Geist. Vieles könnte ich erzählen von meinem Ringen um die Entscheidung, von der Hilfe durch gute Freunde, Wegbegleiter, Priester; von der Erfahrung der Nähe und Hilfe Gottes. Nach dem Gemeindejahr in Mannheim konnte ich sicher sagen: „Gott ruft mich! Gott braucht mich!“ – wie Jona. Im September 1978 trat ich ins Priesterseminar St. Peter/Schwarzwald ein. An Christi Himmelfahrt 1979 wurde ich mit 13 Mitbrüdern im Freiburger Münster zum Priester geweiht. Als Vikar führte mich Gott nach Freiburg, Pfarrei Herz-Jesu; dann in die weiträumige Diaspora nach Schopfheim und Hausen im Wiesental; schließlich an den Hochrhein nach Waldshut. Zehn Jahre (1982 – 1992) war ich Pfarrer in den beiden Gemeinden Heilig Kreuz Angelbachtal-Eschelbach-Waldangelloch und St. Maria Hilsbach-Weiler. Es waren schöne, segensreiche Jahre im Kraichgau! Elf Jahre (1992-2003) war ich Pfarrer an St. Peter und Paul in Karlsruhe-Mühlburg.

Auf meine Bewerbung hin hat mich der Herr Diözesanadministrator Dr. Paul Wehrle mit Datum vom 04.04.2003 als Pfarradministrator nach Bad Rappenau Herz-Jesu und Bad Rappenau-Heinsheim, Johannes der Täufer angewiesen. Mit Datum vom 16.09.2003 hat mir Erzbischof Dr. Robert Zollitsch die Pfarreien Herz-Jesu und St. Johannes der Täufer verliehen. Ich bin sehr gerne nach Bad Rappenau und Heinsheim gekommen! Pfarrer Hermann Bläsi hat viele Jahre hier hervorragend gearbeitet! Gott möge ihm alles Gute vergelten, Vieles gäbe es von meinem Lebens- und Glaubensweg zu erzählen.
Ich möchte meine Erfahrungen so zusammenfassen: Gott ist treu! Er hält, was er verspricht! Er hat mich noch nie im Stich gelassen.
Es gibt ein Lied, das meine Erfahrungen und meine Sehnsucht zusammenfasst:
„Niemand als du, Herr, kann geben, was mein Innerstes vermisst.
Nichts was ich tu, Herr, ersetzt, was du durch deine Nähe gibst.
Du allein stillst meine tiefste Sehnsucht.
Du allein hauchst neues Leben ein.
Du allein erfüllst mein Herz mit Freude,
du allein hörst meines Herzens Schrei’n.
Vater, ich lieb’ dich, du sättigst das Verlangen tief in mir.
Füll’ mich, ergreif’ mich, bis ich tief in mir deine Liebe spür.
Du allein stillst meine tiefste Sehnsucht.
Du allein hauchst neues Leben ein.
Du allein erfüllst mein Herz mit Freude.
Du allein hörst meines Herzens Schrei’n.“
In meinem Herzen ist eine starke Sehnsucht lebendig:
Sehnsucht nach Leben hier und jetzt. Sehnsucht nach dem ewigen Leben.
Wo ist das Leben zu finden?
„Liebe den Herrn deinen Gott,
hör auf seine Stimme,
und halte dich an ihm fest;
denn er ist dein Leben!“ (Deuteronomium 30,20)

Meine wichtigste Aufgaben als Seelsorger, Priester, Pfarrer sehe ich darin: Die Frohe Botschaft zu verkünden: “Wir sind Kinder Gottes. Wir sind von Gott gewollt, erwählt, geliebt, schon vor der Erschaffung der Welt“ (Epheser 1,4-6). Gott tut immer den 1. Schritt! Ich möchte durch meine Worte und mein Leben wie ein Wegweiser sein. Ein Wegweiser, der zu Gott, zu Jesus führt, der von sich sagt: “Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.“ (Johannes 14,6)„Getrennt von mir könnt ihr nichts tun.“ (Johannes 15,5) Leitlinien für mein pastorales Handeln sind folgende Worte.

  • „Begegnung schenkt Leben.“ (Martin Buber)
  • „Wer das Ziel nicht kennt, der kennt auch nicht den Weg.“
  • „Was nicht geplant wird, findet nicht statt.“
  • „Halte die Ordnung, und die Ordnung hält dich.“
  • „Alles beginnt mit der Sehnsucht.....“ (Nelly Sachs)
  • „Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und Arbeit zu verteilen; sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem endlosen weiten Meer!“ (Antoine de Saint-Exupery)
  • « Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ (Antoine de Saint-Exupéry)
  • « Im Heilsplan Gottes sind alle Menschen vernetzt. Jede(r) empfängt von allen, gibt allen und leidet mit allen.“
  • Weisheitsworte:
    • „Vergiss nie, dass das Leben nichts ist, als ein Wachsen in der Liebe und ein Vorbereiten auf den Tod.“ (Christoph Probst)
    • „Der Preis deiner Liebe bist du selbst.“ (Hl. Augustinus)
    • „Unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir, o Gott.“ (Hl. Augustinus)
    • „Nur die Liebe zählt!“ (Therese von Lisieux)
    • „Gott allein genügt“ (Teresa von Avila)
    • „Wir sind sterblich, wo wir lieblos sind. Unsterblich, wo wir lieben.“ (Karl Jaspers)
    • „Liebe ist das einzige, was wächst, wenn wir sie verschenken.“ (Ricarda Huch)
    • „Eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts!“ (Jacques Gaillot)
    • „Die Sehnsucht Gottes ist der Mensch.“ (Hl. Augustinus)

Was ich gerne mag:

  • Musik von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Giuseppe Verdi, Friedrich Smetana, Antonin Dvorák.
  • Auf langen Wanderungen die Stille, Ruhe, die herrliche Natur genießen.

Was ich Ihnen wünsche! Leben! „Leben in Fülle!“ Gesundheit! Viel Freude, Frieden! Gute Wegbegleiter/-innen, treue Freunde! Gottes Segen:

  • „Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen.
  • Der Herr sei neben dir, um dich in die Arme zu schließen und dich zu schützen.
  • Der Herr sei hinter dir, um dich zu bewahren vor der Heimtücke böser Menschen.
  • Der Herr sei unter dir, um dich aufzufangen, wenn du fällst und dich aus der Schlinge zu ziehen.
  • Der Herr sei in dir, um dich zu trösten, wenn du traurig bist.
  • Der Herr sei um dich herum, um dich zu verteidigen, wenn andere über dich herfallen.
  • Der Her sei über dir, um dich zu segnen.
  • So segne dich der gütige Gott.“ (Altchristliches Segensgebet)

Ihr Pfarrer
Wolfgang Gätschenberger

Seelsorgerliches Gespräch ohne Anmeldung: Samstags, 16.00 – 18.00 Uhr, Herz-Jesu-Kirche Bad Rappenau

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