kath. Seelsorgeeinheit Bad Rappenau

mit den Pfarrgemeinden
Herz Jesu Bad Rappenau - St.Johannes B. Heinsheim - St.Georg Siegelsbach

 
 
 
   

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Letzte Aktualisierung
29.01.2012



Kirchenführer für die Kath. Kirche
St. Johannes Baptist Heinsheim

Bereits 1526 „ist die lutherische Lehre mit Vergünstigung des Junkers Hanns d. Ä. von Ehrnberg durch Pfarrer Lorenz Hügel verbreitet und tief in die Herzen der Heinsheimer Untertanen eingepflanzt worden. Vorbild war die Haltung des Kraichgauer Adels, der dem Beispiel des Wolf von Gemmingen, Herr des Dorfes Gemmingen, folgte, wo schon 1521 die  Reformation eingeführt wurde.“ (Chronik von Heinsheim, S. 170)

Von 1638 bis 1834 wurden in Heinsheim keine kath. Gottesdienste mehr gefeiert. 1834 wurde in einem Privathaus ein Betzimmer für die Katholiken eingerichtet. Am 16.08.1838 wurde der Grundstein für die Kath. Kirche gelegt. Am 24.06.1840 konnte Pfarrer Büttner von Siegelsbach die feierliche Segnung der neuen Kirche vornehmen. Schutzpatron der Kirche ist Johannes der Täufer; am 24. Juni feiert die Kirche das Fest seiner Geburt und am 29. August der Fest seiner Enthauptung.

Kostbarkeiten der Kirche

  • Beweinung Christi Dieses Kunstwerk stammt aus der Schule von Tilmann Riemenschneider und stellt beste spätgotische fränkische Kunst dar.

  • Kreuz mit Corpus aus dem 15. Jahrhundert mit ergreifender Ausdruckskraft

  • Historische Schäfer-Orgel von 1840. Einzige erhaltene Schleifladenorgel der Fa. Schäfer aus Heilbronn, die zu den bedeutendsten Orgelbaufirmen des Landes Württemberg gehörte.

  • Der Hochaltar und die beiden Seitenaltäre der Kirchenausstattung von 1840 sind nicht mehr erhalten; sie waren in der Substanz so beschädigt, dass sie um 1960 aus der Kirche entfernt wurden. Erhalten sind aber vier Heiligenfiguren dieser Altäre: Hl. Johannes der Täufer, Hl. Agnes, Hl. Josef und Hl. Aloisius. Sie wurden restauriert und konnten im Jahre 2009 in der Kirche wieder aufgestellt werden; dazu ein vorhandenes Kreuz mit Corpus.  Weiter finden sich in der Kirche eine Madonna mit Kind, eine Figur des Hl. Johannes Nepomuk, eine Bild des Hl. Wendelin und ein Bild mit dem dornengekrönten Heiland.

  • Eine Besonderheit ist das Schriftband mit dem Apostolischen Glaubensbekenntnis, das sich unter der Decke entlang durch die ganz Kirche zieht.

  • Nach dem II. Vatikanischen Konzil wurde die Kirche nach den neuen liturgischen Bestimmungen umgestaltet. Ambo, Zelebrationsaltar, Tabernakelstele und Tabernakel schuf die Pforzheimer Künstlerin Gisela Bär.

  • Der renommierte Maler und Bildhauer Valentin Feuerstein aus Neckarsteinach schuf die beiden Chorfenster. Die linke Seite zeigt Szenen aus dem Alten Testament: 1. Adam und Eva; 2. Kain und Abel; 3. Arche Noach; 4. Der brennende Dornbusch; 5. Das Essen des Paschalammes. Die rechte Seite zeigt Szenen aus dem Neuen Testament: 1. Die Verkündigung: Maria und der Erzengel Gabriel; 2. Die Geburt Jesu;  3. Die Taufe Jesu; 4. Die Heilung eines Blinden; 5. Die Verklärung Jesu auf dem Berg.

Rundgang durch die Kirche

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