Kirchenführer für die Kath. Kirche
St. Georg, Siegelsbach
Erstmals wird 1384 eine Kirche in Siegelsbach erwähnt.
Durch die Reformation wurde Siegelsbach lutherisch. 1698 kam die
Ortsherrschaft über Siegelsbach an die katholischen Grafen von Wiser.
Daraufhin wurde die Kirche einige Jahre von beiden Konfessionen benutzt,
bis die Evangelischen 1711 durch Graf von Wiser der Kirche verwiesen
wurden und sich eine eigene Kirche bauten. 1858 musste die alte Kirche,
da sie im Laufe der Zeit völlig baufällig geworden war, abgerissen und
neu gebaut werden.
Die Bombardierung des Siegelsbacher Munitionslagers am
Ende des Zweiten Weltkrieges verursachte auch an der Kirche große
Schäden. 1957/58 wurden die Schäden behoben. Am 14.09.1958 konnte die
instand gesetzte Kirche wieder eingeweiht werden.
In den folgenden Jahren konnte die Kirche künstlerisch
ausgestattet werden.
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Den Altar, den Ambo, den Osterleuchter
und die Verzierung des Tabernakels schuf die Pforzheimer
Künstlerin Gisela Bär (1920-91), ebenso den Kreuzweg.
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An den beiden Seitenaltären befinden
sich Bronzefiguren des Würzburger Künstlers Otto
Sonnleitner (1906 – 1985), die die Muttergottes mit Kind
und St. Josef darstellen (1971).
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Die Orgel (1984) stammt aus der
Werkstatt der Firma Vleugels aus Hardheim.
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Die zwei Chorfester des Kunstmalers
Valentin Peter Feuerstein aus Neckarsteinach (1984)
zeigen Bilder der Kirchenpatrone St. Georg und St.
Notburga.
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1990 erhielt die Kirche weitere
wunderbare Glasfenster von Valentin Peter Feuerstein.
Die fünf Fenster auf der linken Seite zeigen viele
Szenen aus dem Alten Testament. Die fünf Fenster auf der
rechten Seite sind dem Neuen Testament gewidmet.
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Die Pietá in der Nische der rechten
Wandseite und die Figuren St. Petrus und St. Paulus über
der Seitentüre stammen noch aus der alten
Kircheneinrichtung von 1858.
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Die Kirche hat ein mächtiges,
beeindruckendes Geläute. Die sechs Glocken tragen die
Namen: Vater unser 1987 (1860 kg), St. Georg 1986 (1360
kg), Notburga 1986 (940 kg), Maria Königin 1955 (510
kg), Altarsakrament 1987 (315 kg) und St. Josef 1955
(185 kg).
Rundgang durch die Kirche
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