kath. Seelsorgeeinheit Bad Rappenau

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Herz Jesu Bad Rappenau - St.Johannes B. Heinsheim - St.Georg Siegelsbach

 
 
 
   

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Letzte Aktualisierung
29.01.2012



Kirchenführer für die Kath. Kirche
St. Georg, Siegelsbach

Erstmals wird 1384 eine Kirche in Siegelsbach erwähnt. Durch die Reformation wurde Siegelsbach lutherisch. 1698 kam die Ortsherrschaft über Siegelsbach an die katholischen Grafen von Wiser. Daraufhin wurde die Kirche einige Jahre von beiden Konfessionen benutzt, bis die Evangelischen 1711 durch Graf von Wiser der Kirche verwiesen wurden und sich eine eigene Kirche bauten. 1858 musste die alte Kirche, da sie im Laufe der Zeit völlig baufällig geworden war, abgerissen und neu gebaut werden.

Die Bombardierung des Siegelsbacher Munitionslagers am Ende des Zweiten Weltkrieges verursachte auch an der Kirche große Schäden. 1957/58 wurden die Schäden behoben. Am 14.09.1958 konnte die instand gesetzte Kirche wieder eingeweiht werden.

In den folgenden Jahren konnte die Kirche künstlerisch ausgestattet werden.

  • Den Altar, den Ambo, den Osterleuchter und die Verzierung des Tabernakels schuf die Pforzheimer Künstlerin Gisela Bär (1920-91), ebenso den Kreuzweg.

  • An den beiden Seitenaltären befinden sich Bronzefiguren des Würzburger Künstlers Otto Sonnleitner (1906 – 1985), die die Muttergottes mit Kind und St. Josef darstellen (1971).

  • Die Orgel (1984) stammt aus der Werkstatt der Firma Vleugels aus Hardheim.

  • Die zwei Chorfester des Kunstmalers Valentin Peter Feuerstein aus Neckarsteinach (1984) zeigen Bilder der Kirchenpatrone St. Georg und St. Notburga.

  • 1990 erhielt die Kirche weitere wunderbare Glasfenster von Valentin Peter Feuerstein. Die fünf Fenster auf der linken Seite zeigen viele Szenen aus dem Alten Testament. Die fünf Fenster auf der rechten Seite sind dem Neuen Testament gewidmet.

  • Die Pietá in der Nische der rechten Wandseite und die Figuren St. Petrus und St. Paulus über der Seitentüre stammen noch aus der alten Kircheneinrichtung von 1858.

  • Die Kirche hat ein mächtiges, beeindruckendes Geläute. Die sechs Glocken tragen die Namen: Vater unser 1987 (1860 kg), St. Georg 1986 (1360 kg), Notburga 1986 (940 kg), Maria Königin 1955 (510 kg), Altarsakrament 1987 (315 kg) und St. Josef 1955 (185 kg).

Rundgang durch die Kirche

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